Der HWWI-Rohstoffpreisindex

Die Bedeutung der Rohstoffpreise für die Entwicklung der Weltwirtschaft

Rohstoffpreise sind, wie insbesondere die Entwicklung der Rohölpreise in den letzten Jahren gezeigt hat, von großer Bedeutung für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Über die Importrechnung beeinflussen sie die Preis- und damit auch die Einkommensentwicklung in den Verbraucherländern. In den Entwicklungs- und Schwellenländern, die einen großen Teil der Rohstoffe produzieren und exportieren, sind die Rohstoffpreise ein wichtiger Bestimmungsfaktor der Exporterlöse. Sie haben damit einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Ländern und auf deren Importfähigkeit.

Die konjunkturelle Entwicklung in den Industrieländern hat wiederum über die Nachfrage nach Vorprodukten und über Lagerdispositionen Rückwirkungen auf die Preisentwicklung an den internationalen Rohstoffmärkten.

Der HWWI-Rohstoffpreisindex ist ein umfassender aktueller Indikator

für die Preisentwicklungen auf den Weltrohstoffmärkten.

Abonnenten des HWWI-Rohstoffpreisindex können die Indexdaten von der Index-Website (www.hwwi-rohindex.org) herunterladen. Die Indexwerte werden wöchentlich und am Monatsanfang aktualisiert. Alle Reihen – Tageswerte ab April 1996, Monatswerte ab Ende 1979 und in US-Dollar zum Teil ab 1960 – können zur Weiterverarbeitung in Tabellenkalkulationen importiert werden.

 

Zielsetzung und Aufbau des HWWI-Rohstoffpreisindex

  • Der HWWI-Index der Weltmarktpreise für Rohstoffe misst die preislichen Veränderungen in der Rohstoffimportrechnung der Industrieländer und ist somit ein Indikator für die Kostenentwicklung bei importierten Rohstoffen. Der Index wird auf US-Dollar und auf Euro-Basis berechnet.

  • Die einzelnen Rohstoffe im HWWI-Rohstoffpreisindex sind mit ihren Anteilen an den gesamten Rohstoffimporten der OECDLänder gewichtet. Beim Index »Euroland« dienen die Importe der Mitglieder aus Drittländern als Gewichte.

  • Bei der Auswahl des Warenkorbs wurde angestrebt, nur unbearbeitete oder wenig bearbeitete Waren einzubeziehen. Dabei waren bestehende Handelsusancen zu beachten. So werden NE-Metalle nicht in der primären Bearbeitungsstufe als Erz, sondern in einer höheren Verarbeitungsstufe als Metalle an den Warenbörsen gehandelt und entsprechend repräsentative Preisnotierungen veröffentlicht. Abfallstoffe bzw. Sekundärrohstoffe bleiben unberücksichtigt – mit der Ausnahme von Stahlschrott, der in die Produktion wie ein Rohstoff eingeht.

  • Im HWWI-Rohstoffpreisindex sind die wichtigen international gehandelten Rohstoffe enthalten. Insgesamt sind im Index 28 Rohstoffe vertreten; sie machen rund die Hälfte der Importe von nicht-verarbeiteten Waren aus.

 

Vorteile für Abonnenten

Abonnenten erhalten den HWWI-Rohstoffpreisindex, je nach Abonnement, wöchentlich oder monatlich und können die Indexdaten herunterladen. Alle Reihen - Tageswerte ab April 1996. Monatswerte ab Ende 1979 zum Teil ab 1960 - können zur Weiterverarbeitung in Tabellenkalkulationen importiert werden.

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